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Das Constant-Linear-Quadratic-System

Das Vor-Intro:
Alles, was Grün geschrieben ist, ist der Kern der ganzen Sache, der Rest ist Zusatzinfo. ;)

Das Intro:
Bei besagtem System handelt es sich um die Art, wie sich das Licht von seiner Quelle aus ausbreitet.
Hier geht es um drei Keys, die in allen light_* Entities vorkommen(ausser light_environment), die im Zusammenhang stehen.
Das Verhältniss dieser drei Werte legt fest, wie und in welche Richtung sich das Licht ausbreitet.
Besagte Werte heißen(wie der Name des Systems schon sagt) Constant, Linear und Quadratic.
Wir können allen dreien Werte zuordnen.
Was passiert wenn, kommt jetzt:

Quadratic:
Das Licht wird hier nach einer expotentiellen(einer quadratischen, daher der Name) Formel berechnet.
Die Formel, durch die es seinen Namen bekommen hat, geht so: I=1/E² .
I ist hier die Intensität, also die Lichtstärke, E ist die Entfernung. Die Lichtstärke ist also
1 durch Entfernung hoch 2.... naja, also für jene, die sowas nicht begreifen können/wollen (was ich verstehen kann):
Das Licht wird schwächer, je weiter es sich von seiner Quelle entfernt.(nennt sich Falloff)
Das sieht mit einem normalen light Entitiy so aus, wenn die Constant und Linear Keys 0 sind:
quad.jpg

Als nächstes
Linear:
Um das mal vorweg zu erklären:
Linear ist im Grunde genommen gleich dem Quadratic, nur dass hier das
Licht schon bei geringeren Entfernungen schwächer wird.
Das hat natürlich den Nebeneffekt, dass der gesamteindruck dieses Lichtes weicher ist.

Linear heißt es, weil die Formel dazu eben nicht quadratischen Ursprungs ist.
Die geht so: I=1/E .
Also Intensität ist 1 durch Entfernung. (Hier fehlt das Quadrat, daher wird das Licht früher schwächer)
Und so sieht das mit einem normalen light Entitiy aus, wenn die Constant und Quadratic Keys 0 sind:

lin.jpg

Constant:
Also, was zur Hölle soll das nun darstellen?
Nun im Wesentlichen wird bei Constant-Lights keine Falloff berechnung gemacht.
Dh. es ist ein unendliches Licht. (Das ist bei einem light_environment so)
Wie das also aussieht, wenn man es mit einem normalen light benutzt, und die anderen beiden Keys 0 sind,
zeigt dieses Bild:
const.jpg

So, jetzt gehts aber noch weiter im Text.
Schließlich gibts noch mehr zu Fachsimpeln ;)

Nun kann man allen drei Keys ja Werte zuordnen, wie schon erwähnt.
Das hat auch einen Sinn und Zweck.
Man kann diese drei Werte nämlich mischen.
Dh. man kann sehr genau bestimmen, wie sich eine Lichtquelle verhalten soll.
Um das vernünftig zu machen, ist es so, das alle drei Werte 100% bilden.

Das heißt, um auf ein schönes Ergebnis zu kommen, müssen immer 100% vorhanden sein.
Das kann man auch in verschiedenen Verhältnissen realisieren, was heißt, dass
Constant=60, Linear=30, Quadratic=10 das gleiche(ganz genau das gleiche) ist, wie
ein Verhältnis von 6,3,1(=10 ==100%)

Wenn zwei Werte auf 0 stehen und nur einer auf zb. 1 steht, dann wird dieser Wert als 100% interpretiert.

So, als letztes ist noch zu sagen, dass Constant in Verbindung mit einem oder beide der anderen Keys
einen Streuwert darstellt.
Je kleiner Constant ist, desto mehr streut das Licht.
Jetzt noch ein paar Beispiele mit light_spots:

const:10, lin:50, quad:40
x1.jpg

const:50, lin:50, quad:0
x2.jpg

const:100, lin:0, quad:0
x3.jpg

Und warum hab ich euch das alles versucht einzutrichtern?
Ganz einfach.
Damit niemand mehr auf den unendlich dummen Gedanken kommt, ein light mit 100% Quadratic(was Standartwert ist)
an eine Decke zu kleben und sich schließlich wundert, warum es so abartig glüht! ;)